
DJI Dock 4 (M5TD)
Stets vor Ort. Jederzeit einsatzbereit.
Die neue DJI Dock 4 ist da und mit ihr kommt die neue Matrice 5TD mit ihren herausragenden Flugeigenschaften, einem leistungsstarken Multisensor-Kamerasystem und intelligenter Hinderniserkennung auf den Markt. Nach der Freigabe startet die Drohne automatisch zur Einsatzstelle und liefert der Einsatzleitung wertvolle Lageinformationen, noch bevor die ersten Einsatzkräfte eintreffen.
Die DJI Dock 4 ist das erste System von DJI mit automatischem Akkuwechsel: Nach nur 25 Sekunden ist ein geladener Akku automatisiert getauscht und die Drohne kann wieder starten – auch bei länger andauernden Einsatzlagen.
Lieferumfang5 Positionen
- 1× DJI Dock 4
- 1× DJI Matrice 5TD
- 1× DJI O4 Ground Station
- 1× DJI AP1 Fallschirm
- 4× DJI Matrice 5TD Akku
- Akkuwechsel
- < 25 s
- max. Flugzeit
- 59 min
- im Direktflug zum Einsatzort
- 21 m/s
- Betriebstemperatur
- −40 bis 50 °C
Bei Alarm sofort in der Luft, den Bodenteams voraus
Ist der Einsatz freigegeben, öffnet sich die Dock und die Drohne startet. Mit bis zu 75 km/h fliegt sie direkt zur Einsatzstelle und schickt von dort das Livebild an die Einsatzleitung.
Erhalte Lageinformationen, noch bevor die ersten Kräfte eintreffen
- 01Alarmierung
- 02Drohnentransport
- 03Personal vor Ort
- 04Aufbau
- 05Start
- 06Anflug
- 07Livebild
- 08Lage
- 09Anfahrt
- 01Alarmierung
- 02Freigabe
- 03Start
- 04Anflug
- 05Livebild
- 06Lage
- 07Anfahrt
- 01
Alarmierung
Ein Ereignis wird gemeldet – über die Leitstelle, einen Notruf oder eine Meldung von der Einsatzstelle. Der Ort liegt im Einsatzradius der Dock.
- 02
Freigabe durch die Einsatzleitung
Die Einsatzleitung gibt den Flug frei – zum Beispiel den direkten Anflug der gemeldeten Einsatzstelle. Geflogen wird teilautomatisiert unter Aufsicht eines Fernpiloten.
- 03
Start aus der Dock
Die Dock öffnet, die Matrice 5TD startet. Am Standort muss dafür niemand sein – die Dock hält einen geladenen Akku bereit.
- 04
Anflug
Im Direktflug fliegt die Drohne mit bis zu 21 m/s (rund 75 km/h) zur Einsatzstelle, unabhängig vom Verkehr. Bei Tag liefern Weitwinkel- und Telekamera das Bild, bei Nacht Wärmebild und Vollfarb-Nachtsicht.
- 05
Livebild bei der Einsatzleitung
Das Livebild steht der Einsatzleitung mit rund 160 ms Verzögerung zur Verfügung – noch während die Kräfte anfahren.
- Über DJI FlightHub 2 oder angebundene Plattformen
- Livebild auch mobil abrufbar
- Zwei 4G-Module und Sub2G-Übertragung
- BOS-Cloud: Anbindung in Planung (Beta)
- 06
Lage beurteilen
Aus der Luft lässt sich früh einordnen, was am Boden erst nach dem Eintreffen sichtbar wäre – zum Beispiel:
- genaue Position des Ereignisses
- Zufahrten und Verkehrsbehinderungen
- Ausbreitung eines Brandes
- Wärmequellen
- Personen im Gelände
- 07
Informiert anfahren
Die Einsatzkräfte fahren mit Lagebild statt bloßer Ortsangabe an. Zurück in der Dock wird der Akku in rund 25 Sekunden gewechselt – nach weniger als 45 Sekunden kann die Drohne wieder starten.
Akkuwechsel statt Ladepause
Dauert eine Lage länger, muss die Drohne nicht erst eine halbe Stunde laden: Die Dock tauscht den leeren Akku automatisch gegen einen geladenen, und die Drohne kann sofort wieder starten. Die Aufnahmen des letzten Flugs gehen währenddessen schon an die Dock.
- < 25 s
- Akkuwechsel, ab geschlossener Abdeckung
- < 45 s
- von der Landung bis zum erneuten Start
- 27 min
- Laden eines Akkus von 15 auf 95 %
- 3 Akkus
- in der Dock, zwei werden parallel geladen
Aufgabenübergabe
Mit zwei Docks in einem Projekt lösen sich die Fluggeräte automatisch ab: Eines fliegt, das andere steht bereit. So lässt sich eine länger andauernde Lage weitgehend durchgehend aus der Luft begleiten, sofern beide Docks das Einsatzgebiet abdecken.
Notstrom aus dem Akkufach
Fällt der Strom aus, versorgen die Akkus in der Dock das System – je Akku rund 4,5 Stunden, bis zu drei nacheinander. Laden und Klimatisierung ruhen dann.
Nah und fern, Tag und Nacht
Die Matrice 5TD im Überblick
- Wärmebildkamera
- 1.280 × 1.024 Pixel, im UHR-Modus bis 2.560 × 2.048 Pixel
- Drei 50-MP-Kameras
- Weitwinkel, mittlere Tele und Tele mit bis zu 176-fachem Hybridzoom
- Nachtsicht
- Vollfarb-Nachtsicht und zusätzliche Infrarotbeleuchtung
- Laser-Entfernungsmesser
- bis zu 3.000 m Reichweite
- KI-gestützte Erkennung
- 17 Objekttypen sowie Wärmequellen im Livebild
- Schutzart IP55
- für anspruchsvolle Einsatzbedingungen

Wärmebildkamera
1.280 × 1.024Im UHR-Modus 2.560 × 2.048 Pixel, 32-facher Digitalzoom, Temperaturmessung von −40 bis 150 °C bzw. 0 bis 550 °C. Für Personensuche, Glutnester und Brandverlauf.

Telekamera
252 mm50 MP, 16-facher Digital- und 176-facher Hybridzoom. Laut DJI sind Schilder aus 400 m Entfernung lesbar – ohne die Drohne näher an die Gefahr zu bringen.

Weitwinkel und mittlere Tele
50 MPWeitwinkel mit 1/0,98″-Sensor und 85,7° Sichtfeld für den Überblick, mittlere Tele mit 70 mm für Fahrzeuge und Gebäude.

Bei Nacht
4KVollfarb-Nachtsicht ohne Scheinwerfer, NIR-Zusatzlicht für Schwarz-Weiß-Nachtsicht. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte am Boden kann die Matrice 5TD mit zusätzlichem Lautsprecher (30 W) und Scheinwerfer (40 W) ausgestattet werden.

Laser-Entfernungsmesser
3.000 mBlendet Entfernung und PinPoint-Koordinaten ins Livebild ein – zum Absetzen von Kräften und für die Weitergabe an die Leitstelle.

Hinderniserkennung
11 mmRotierendes LiDAR, mmWave-Radar und sechs Fischaugen-Sensoren erkennen laut DJI auch dünne Leitungen, selbst nachts.
Dock 4 in der BOS-Cloud imEinsatz
Die Anbindung der DJI Dock 4 an die BOS-Cloud imEinsatz ist in Planung. Vorgesehen ist die Dock-Integration, wie sie die BOS-Cloud heute für DJI Docks bietet:

- Automatischer Dispatch
- Je nach Konfiguration startet die Dock nach einer Alarmierung automatisch – oder fordert vor Missionsbeginn eine manuelle Freigabe an.
- Missionsplanung für DJI Dock
- Missionen für Dock-Drohnen planen und manuell oder nach Zeitplan wiederkehrend ausführen.
- Pre-Flight-Checkliste
- Die wichtigsten Punkte für den sicheren Betrieb des Dock-Systems – geprüft vor jedem Start.
- Livestream auf der Live-Karte
- Das Livebild der Dock-Drohne direkt bei der Einsatzleitung, auch in der App für mobile Kräfte.
- Dokumentation von Dock-Flügen
- Dock-Flüge werden automatisch im Flugbuch erfasst, Medien gespeichert und die Livestream-Qualität angezeigt.
Eine Dock, viele Einsatzwelten
Feuerwehr & Katastrophenschutz
- Lageerkundung
- Verkehrsunfälle
- Vegetationsbrände
- Hochwasser
- Personensuche
- Einsatzführung
KRITIS
- Ereignisprüfung
- Anlagenkontrolle
- Perimeterschutz
- schnelle Ferninspektion
Werkfeuerwehr & Industrie
- Gefahrenlagen
- große Industrieareale
- Werksicherheit
- thermische Auffälligkeiten
Infrastruktur & Verkehr
- Autobahnen
- Bahntrassen
- Energieinfrastruktur
- Baustellen
Sicher, auch wenn das Unerwartete eintritt

- Fallschirm AP1
- Oben montiert, mit eigener Stromversorgung und automatischer oder manueller Auslösung. Nach Herstellerangabe ist das System mit dem AP1 auf die Anforderungen der EU-Klassen C5 und C6 ausgelegt. Eine Klassenkennzeichnung oder Betriebsfreigabe ist damit nicht verbunden – ob und unter welchen Voraussetzungen ein Betrieb nach STS-01 oder STS-02 möglich ist, klären wir im Einzelfall.
- Eigene Flugzonen
- Vom Flugcontroller durchgesetzte Flugzonen halten die Drohne im genehmigten Bereich.
- Luftraum im Blick
- Der integrierte ADS-B- und RID-Empfänger warnt vor bemannten Luftfahrzeugen mit ADS-B-Out-Sender und RID-fähigen DJI-Drohnen in der Nähe und blendet ihre Flugbahnen in FlightHub 2 ein.
- Starkwind
- Start, Landung und Flug bei Wind bis 12 m/s. Frischt der Wind auf dem Rückflug auf, sinkt die Drohne ab und kehrt sicher zurück.
- Verschlüsselte Daten
- Drohne zur Dock mit TLS 1.2 oder höher und AES-256, Dock zur Cloud über HTTPS, WSS und TLS.
Flexibel aufgestellt

Auf dem Dach
Die O4 Ground Station lässt sich erhöht montieren, etwa auf Dächern – das verbessert die Signalqualität rund um Gebäude.

Auf Fahrzeugen
in KürzeDie Drohne startet vom geparkten Fahrzeug und landet am neuen Standort. Start und Landung während der Fahrt sind nicht vorgesehen.

Bei Kälte und Hitze
Betrieb von −40 bis 50 °C: Die Dock wärmt die Akkus bei Kälte vor und kühlt bei Hitze mit einer Kompressor-Klimaanlage.
Spezifikationen
Akkuwechsel
Vollautomatisch in der Dock – nach weniger als 45 Sekunden ist die Drohne wieder in der Luft.
Einsatzradius
Laut DJI gemessen mit 25 Minuten Schwebeflug am Ziel und 15 % Restakku, ohne Wind.
Flugzeit
Bis zu 59 Minuten je Flug (ohne Nutzlast, Laborwert von DJI), 55 Minuten Schwebeflug.
Wettergeschützt
Dock IP56, Drohne IP55 – Start und Landung bei Wind bis 12 m/s.
Klimatisiert
Kompressor-Klimaanlage und Akku-Vorwärmung halten Drohne und Akkus im Betriebsfenster.
Fallschirm dabei
Im DJI Dock 4 Combo enthalten, mit eigener Stromversorgung.
Ground Station
RTK-Basisstation, Videoübertragung und Netzwerkanschluss in einem, IP67.
In Kürze
Die Drohne startet vom geparkten Fahrzeug und landet am neuen Standort.
Alle technischen Daten35 Werte
- Fluggerät
- DJI Matrice 5TD
- Max. Flugzeit
- 59 Minuten
- Max. Schwebezeit
- 55 Minuten
- Max. Einsatzradius
- 10 km
- Max. Flugdistanz
- 53 km
- Fluggeschwindigkeit
- 21 m/s im Direktflug zu einem Zielpunkt (FlyTo), sonst 15 m/s
- Max. Windwiderstand
- 12 m/s
- Max. Abfluggewicht
- 3.050 g
- Max. Nutzlast
- 450 g, drei Montagepositionen
- Schutzart Drohne
- IP55
- Akku
- 260 Wh, 400 Ladezyklen
- Akkuwechsel
- < 25 s
- Landung bis Neustart
- < 45 s
- Ladezeit
- 27 Minuten (15 % auf 95 %)
- Akkufächer
- 4, davon max. 3 belegt
- Gewicht Dock
- 66 kg ohne Akkus und Fluggerät
- Abmessungen geschlossen
- 639 × 640 × 836 mm
- Abmessungen geöffnet
- 1.750 × 640 × 550 mm
- Schutzart Dock
- IP56
- Betriebstemperatur
- −40 °C bis 50 °C
- Stromversorgung
- 100–240 V AC, max. 2.000 W
- Notstrom
- über die Akkus in der Dock, je ca. 4,5 Stunden
- Klimatisierung
- Kompressor-Klimaanlage
- Umgebungssensoren
- Wind, Regen, Temperatur außen und innen, Luftfeuchte innen
- Überwachungskameras
- innen und außen, je 1.920 × 1.080 px, 151°
- Blitzschutz
- 20 kA (Strom), 10 kA (Ethernet)
- Übertragungsreichweite
- 12 km (CE)
- Latenz bis FlightHub 2
- ca. 160 ms
- Netzwerk
- Ethernet über die O4 Ground Station, 4G über DJI Mobilfunk-Dongle 2
- O4 Ground Station
- 2,68 kg, IP67, RTK horizontal 1,0 cm + 1 ppm
- Weitwinkelkamera
- 1/0,98″ CMOS, 50 MP, 85,7°
- Mittlere Telekamera
- 1/1,28″ CMOS, 50 MP, 70 mm
- Telekamera
- 1/1,5″ CMOS, 50 MP, 252 mm, 176× Hybridzoom
- Wärmebildkamera
- 1.280 × 1.024 px, UHR-Modus 2.560 × 2.048 px
- Laser-Entfernungsmesser
- 3.000 m (1.200 m schräg)
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Vom ersten Gespräch bis zum Dauerbetrieb begleiten wir jeden Schritt. Erzähl uns von Deinem Einsatzgebiet und Deiner Organisation – wir melden uns mit einem Vorschlag für Standort, Systemauswahl und Einsatzkonzept, in der Regel innerhalb eines Werktags.
“Frage uns gerne nach einer Live-Demo bei dir vor Ort”